Das war mal wieder singen, in Malters und Kreuzlingen
Wir staunten alle nicht schlecht, als am vergangenen Freitag in der Kulturschiene Malters statt einer Bühne ein Raddampfer auf uns wartete. Wie sich herausstellte, war dies die aktuelle Kulisse der lokalen Theatergruppe, deren Gastrecht wir geniessen durften. Also legten wir los, unter dem Motto: Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön, denn da kann man viele Leute über die Reling kotzen seh’n. Fast wie auf der Titanic hat diesmal nicht Kate sondern Bliss (ge-)winslet, „Eis Bier voraus“ hörte man von allen Seiten, doch statt unterzugehen, setzten wir zusammen mit dem Publikum zu ungeahnten Höhenflügen an. Schön war‘s und nass wurden höchstens die… das lassen wir mal lieber.
Tags darauf in Kreuzlingen schien einmal mehr alles zusammenzupassen. Über 500 Gäste wurden von uns in die Euromissionarsstellung gebracht, in welcher sie sich wohl zu fühlen schienen. Das kann nicht alleine an den Äpfeln und an Anita Buri gelegen haben. Vielen Dank an alle, es war schlicht und ergreifend Dreispitzenmässig!
Was noch? Genau: Thanks a lot, merci beaucoup, grazie fetg und…tschau moin!
Rilke mal anders
Die letzten drei Missionsstationen
taten sich uuchogen lohnen:
Vom Reberhaus im schönen Bolligen
mussten wir uns erstmal erholligen.
Wir hatten eine riesen Freude
So wie auch die andern Leude.
In Zug dann, in der Chollerhalle,
war Xanti eine heisse Schnalle (den Griechen tut sie jetzt noch gfalle).
Das Essen war phänomenal,
die Choreo danach ne Qual,
denn mit einem vollen Ranzen
lässt es sich nicht gschmeidig tanzen:
Die Tschechen hatten Seitenstechen,
die Schweden und die tollen Briten
hatten plötzlich dicke…Bäuche.
Mit vollem Bauch gings auf die Stage,
wir danken für die gute Gage.
Tags darauf im Kandertal
bei Henä im Gemeindesaal
gewann das griech’sche Goldgewand
im Oberland die Oberhand.
Aufs nächste Mal tun wir uns freun,
merci, grazie und tschau moin.
Audienz im Fürstentum
Wirklich schaanpar schön wars, als wir mittlerweile schon zum zweiten Mal die Bühne im SAL in Schaan betraten. Vor ausverkauften Rängen, gefüllt mit Schaantals, Schaanettes, Schaan-Marcos und keinem einzigen Schaanfseckel, herrschte eine Stimmung wie in der Schaansélisée. Nach einmonatiger Blisspause genossen wir die Standing Ovation fast so wie Aschaanputtel den Goldregen, so dass sich bei Claudio nicht bloss die Tischbomben- , sondern auch die Schaanhaare krausten… va schaan culo nochmals, war das toll. Herzlichen Dank allen Beteiligten und Beteiligtinnen.
Da es zwischenzeitlich in Mode gekommen zu sein scheint, dass erfolgreiche Schweizer einen Abstecher nach München machen, folgen wir den Spuren von Xherdan Schaanquiri und freuen uns jetzt schon auf unseren baldigen Gig in Planegg. Ausserdem haben wir für dieses Jahr noch die eine oder andere Überraschung im Köcher, also bleibt am Ball. Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude, jaja, hat zumindest meine Mama immer gesagt. Ich fands damals ja eher nicht soo glatt.
Das wärs auch schon. Oder… Moment… ja genau: Thanks a lot, merci beaucoup, grazie fetg und…tschau moin!
